23.07.2013 / Aktuell
SPD Gemeindeverband und Fraktion vor Ort: Fa. Hay in Bockenau
Zu einem Besuchstermin bei dem größten Arbeitgeber in der Verbandsgemeinde Rüdesheim hatt diesmal der OV Bockenau um Vors. Volker Schöffling eingeladen. Zahlreiche Mitglieder der Fraktion und des Gemeindeverbandes, Vors. Michael Schaller sowie MdB Fritz Rudolf Körper ließen sich die Möglichkeit der Information nicht entgehen. Sehr umfangreich war die von Herrn Onken vorgenommene Einführung ehe es zu einer Betriebsbesichtigung in die "gut gewärmten" Werkhallen ging. Bald an die 1000 Grad hat das glühende Roheisen in der Verarbeitung. Gerade bei den hochsommerlichen Themperaturen vor den Werktoren ist dies für die Belegschaft kein Zuckerschlecken war der einmütige Tenor.
29.06.2013 / Allgemein
Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes Rüdesheim
Die Delegierten des Gemeindeverbandes Rüdesheim haben den "alten" Vorstand um Vorsitzenden Michael Schaller aus Roxheim im Amt bestätigt.
29.06.2013 / Aktionen
Verbandsgemeinderatsfraktion und Gemeindeverband Rüdesheim bei einer Ortsbegehung in Münchwald - neue Gemeindehalle
Gut vorgeplant war der Besuch der SPD Fraktion im Verbandsgemeinderat Rüdesheim und des Gemeindeverbandes unter dem Motto „Fraktion vor Ort“ . Um den „Saunatemperaturen“ zu entfliehen hatte man sich die Ortsgemeinde Münchwald am Soonwaldrand ausgesucht. Ortsbürgermeister Stephan Wagner begrüßte die Abordnung um den Fraktionsvorsitzenden Michael Ginz und den Gemeindeverbandsvorsitzenden Michael Schaller vor der im Bau befindlichen „guten Stube“ von Münchwald, einem fast Jahrhundertprojekt für die etwas über 300 Einwohner zählende Ortsgemeinde. Wagner bedankte sich bei den Ratsmitgliedern für die Beschlüsse, die zu dem Bau des Multifunktionalen Gebäudes , das Feuerwehrhaus und Ortsgemeindehalle unter einem Dach zusammenführt. „Insbesondere ist dem Land Rheinland-Pfalz für die Bezuschussung aus dem Investitionsstock mit einem Betrag von 180.000 € bei einer Gesamtinvestition von ca. 600.000 € zu danken, ohne die wir es vermutlich nicht geschafft hätten, diese Maßnahme ohne Verschuldung zu stemmen,“ so Wagner. Angemerkt sei noch, dass auch der Bau des Feuerwehrhauses bei einer Bausumme von 256.000 € mit 66.000 € bezuschusst wird. Von dem aktuellen Bauzustand, der trotz des strengen Winters nur ca. 3 Wochen hinter dem Bauzeitenplan zurücksteht konnten sich die VG-Räte überzeugen und waren sehr angetan von der funktionalen Planung des Architekten Schmitt aus Wallhausen. Durch das Neubaugebiet der Ortsgemeinde, indem noch 6 gemeindliche Bauplätze zum Preis von 65 € voll erschlossen vorgehalten werden ging es in den Ortskern. Hier ist die Gemeinde in der glücklichen Situation, so gut wie keine Leerstände an Gebäuden aufzuweisen. Auch schnelles DSL wird es geben, hat man im Rat doch den Beschluss gefaßt aus dem Haushalt die 30000 € zur Umsetzung der Maßnahme zu finanzieren. Im Ratssaal bedankten sich die „Roten“ mit einer roten Spätlese beim Ortsbürgermeister und versprachen, zur Einweihung der Halle wieder einen Besuch in der Gemeinde zu machen.
25.05.2013 / Termine
Delegiertenversammlung des Gemeindeverbandes Rüdesheim
SPD-Gemeindeverband Rüdesheim
am Freitag, den 21. Juni 2013, 19.00 Uhr, findet im Bürgerhaus in Waldböckelheim eine ordentliche Delegiertenkonferenz des SPD-Gemeindeverbandes Rüdesheim statt.
Herzliche Einladung ergeht insbesondere an die Delegierten, aber auch an alle Genossinnen und Genossen in der Verbandsgemeinde Rüdesheim - und solche, die es werden wollen !
25.05.2013 / Allgemein
150 Jahre Sozialdemokratie in Deutschland - Gedanken
150 Jahre Sozialdemokratie – eine wechselvolle Geschichte für unsere Partei in einer wechselvollen Zeit, einer Zeit, wo Arbeitnehmer/-innenrechte nicht vorhanden waren, wo der Dienstherr das tägliche Leben oder eher Überleben massiv beeinflusste.
1863 von Ferdinand Lasalle als sog. Arbeiterverein gegründet blicken wir heute auf 150 Jahre zurück, auf die wir stolz sein können. Unsere Partei, ihre Mitglieder, diejenigen, die in all den Jahren Verantwortung in Parlamenten trugen, haben stets für die Demokratie gekämpft und dabei gegen rechten oder linken Extremismus standgehalten.
Die SPD wurde mehrfach verfolgt und bekämpft, wurde verboten und trotzdem stehen wir heute als Partei immer noch für soziale Gerechtigkeit und Demokratie. Und wenn ich sage „SPD“ , dann stehen hinter dieser Aussage natürlich Personen, Frauen und Männer, die diese Repressalien auszuhalten hatten – auch bis zum Tod. Oftmals in der Geschichte wurden Mitgliedern unserer Partei böse mitgespielt. Wir haben uns nicht verbiegen lassen, wir brauchten nicht unseren Parteinamen zu ändern, auch damals nicht, als die Nazi-Diktatur vor der Tür stand und Otto Wels mit allen 94 Abgeordneten der SPD im Reichstag das Ermächtigungsgesetz ablehnten, alle anderen stimmten dafür. „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht,“ waren seine Worte in der letzten freien Rede, die im Berliner Reichstag gehalten wurde.
Wir standen und stehen gerade in der Neuzeit für einen modernen Sozialstaat, auch wenn manche Entscheidungen auf dem Wege dahin weh taten und noch tun. Rückblickend – und ich spreche insbesondere die Ära Gerhard Schröder und die Agenda 2010 an – bekräftigen viele Wirtschaftsexperten die positiven Auswirkungen und die Weitsicht besonders im Hinblick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation unseres Landes im Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn. Uns als Partei hat diese „Agenda 2010“ wehgetan und tut es heute noch. Viele langjährige Mitglieder haben uns aus Verbitterung verlassen – sicher zum Teil auch aus berechtigten Gründen. Und sicher gehört das eine oder andere der Agenda 2010 noch auf den Prüfstand und sollte geändert werden – sozusagen Ecken gerundet werden.
Ich bin aber auch der Meinung, dass in der Nachbetrachtung und in der Bewertung der Agenda 2010 von denjenigen, die unsere Partei verlassen haben, auch über einen Wiedereintritt in die SPD nachgedacht werden sollte.
„Wenn man weiß wo man herkommt weiß man auch, wo man hingeht.“ Die Geschichte in der man sich bewegt gibt immer das Fundament der Zukunft – auch der Zukunft einer Partei.
Dies der jungen Generation zu vermitteln ist unser aller Aufgabe .
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